Überblick
Impargo ist ein Transport-Management-System (TMS) für Speditionen und Logistikdienstleister, die ihre Prozesskette von Auftrag über Disposition bis Abrechnung konsistent abbilden wollen.
Typischer Einsatz
Für Betriebe, die mehrere Kunden, Touren, Subunternehmer und Zuschlagslogiken sauber managen müssen und dabei Excel/Insellösungen ablösen möchten.
Zielbild
Weniger Nacharbeit durch klare Statuslogik, saubere Stammdaten und eine nachvollziehbare Abrechnung, die direkt aus der operativen Bearbeitung entsteht.
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Stärken: Strukturierte Abläufe, konsistente Datenbasis, skalierbar bei steigender Komplexität.
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Aufwand: Einführung und Stammdaten-Setup sind entscheidend (kein „Plug & Play“).
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Weniger geeignet: Wenn du nur ein sehr leichtes Tool für Angebote und einfache Planung suchst.
Kernfunktionen
Entscheidend ist die durchgängige Kette: Auftrag → Dispo → Durchführung → Belege → Abrechnung. Die folgenden Bereiche sind typische Kernmodule, die du in der Demo an echten Fällen prüfen solltest.
- Aufträge, Touren, Ressourcen
- Subunternehmer-Handling
- Status-/Ereignislogik
- Tarife & Zuschläge
- Rechnungsworkflow
- Gutschriften/Belege
- Digitale Ablage
- Prüf-/Freigaben
- Nachweislogik
- KPI-/Controlling-Basis
- Exporte
- Qualität/Fehlerquote
Praxis-Tipp
Nimm 5–10 echte Fälle mit in die Demo (Fixtermin, Teilladung, Standzeit, Subunternehmer, Nachladung). So siehst du sofort, ob Workflow und Abrechnung „im echten Leben“ passen.
Prozess & Workflow
Die wichtigste Frage: Läuft deine Prozesskette ohne Schattenlisten? Wenn Statuslogik und Pflichtfelder sauber sind, werden Abrechnung und Nachweise deutlich einfacher.
Workflow-Check
Prüfe Klickwege, Suche/Filter, Statuswechsel und ob aus der operativen Bearbeitung automatisch die richtigen Abrechnungs- und Belegdaten entstehen.
Rollen & Rechte
Klare Rollen (Dispo, Abrechnung, Admin) und definierte Pflichtfelder verhindern Inkonsistenzen und reduzieren Nacharbeit.
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Stammdaten: Kunden, Tarife, Leistungen, Ressourcen – sauber definieren, bevor du skalierst.
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Standardfälle zuerst: 80% Standard sauber, Sonderfälle bewusst als Ausnahme modellieren.
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Akzeptanz: Disponenten früh einbinden – sonst entstehen Schattenprozesse.
Integrationen
Integrationen entscheiden im Alltag über Zeitgewinn. Lass dir eine komplette Kette zeigen: Auftrag rein → Dispo → Status → Beleg → Abrechnung → Export.
Typische Bereiche
Telematik/Tracking, Dokumentenfluss, Finanzbuchhaltung, EDI, Kundenportale, Reporting/BI.
Prüfpunkt
Wichtig ist nicht „dass es geht“, sondern ob Datenqualität und Verantwortlichkeiten klar sind (wer pflegt, wer prüft, wer korrigiert).
Preise & Pakete
TMS-Preise hängen meist an Modulen, Usern und Integrationen. Für den Vergleich solltest du dir die Kostenstruktur sauber aufschlüsseln lassen.
| Baustein | Was du prüfen solltest | Typische Stolpersteine |
|---|---|---|
| Grundsystem | Auftrag, Dispo, Stammdaten, Basis-Reports | Zu starre Pflichtfelder / falsche Standardlogik |
| Abrechnung | Zuschläge, Tarife, Gutschriften, Sammelrechnungen | Sonderfälle, Rundungen, Nachweislogik |
| Schnittstellen | Telematik, EDI, Fibu, Portale | Setup-Kosten + laufende Pflege/Support |
| Einführung | Workshops, Migration, Schulung, Go-Live | Unterschätzter Aufwand, fehlende Key-User |
Pro & Contra
Kurze Einordnung, damit du schnell siehst, ob Impargo zu deinem Reifegrad passt.
Pro
Gute Basis für durchgängige Prozesse, konsistente Daten und professionelle Abrechnung – besonders bei steigender Komplexität und Wachstum.
Contra
Einführung/Change sind entscheidend: Ohne saubere Stammdaten und klare Rollen wirkt ein TMS schnell „zäh“ und wird im Alltag umgangen.
Fazit
Impargo lohnt sich, wenn du nicht nur ein Dispo-Tool willst, sondern eine saubere Prozesskette inkl. Abrechnung. Wenn du Standardfälle klar definierst und Einführung/Migration sauber planst, kannst du damit nachhaltig Zeit sparen.
Nächster Schritt
Nimm 5 echte Fälle und prüfe in der Demo: Klickwege, Such-/Filterlogik, Statuswechsel, Belegfluss und Abrechnung. Genau dort entscheidet sich der Fit.
FAQ
Häufige Fragen aus der Praxis.